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C3 Radio C3 Radio - das entwicklungspolitische Radio

C3 Radio - das entwicklungspolitische Radio

In der Sendereihe des C3 - Centrum für Internationale Entwicklung bringen wir Gespräche, Diskussionen und Berichte zu aktuellen wirtschafts-, gesellschafts- und außenpolitischen Themen. Das C3-Radio bietet Raum für Wissenschaft, Bildung und Dialog - Diskussion und Reflexion aus entwicklungspolitischer Perspektive kommen hier zur Sprache. Das C3-Radio ist eine Initiative der fünf Organisationen ÖFSE, BAOBAB, frauensolidarität, Paulo Freire Zentrum und Mattersburger Kreis im C3. (c) Alle Sendungen ausschließlich für private Zwecke. Unauthorisiertes Aufführen, Ausstrahlen, Präsentieren, Veröffentlichen etc. in jedweder Form ist verboten. www.centrum3.at

11.11.21, 22:21:33

C3 Radio: Welchen globalen (Green) New Deal brauchen wir und wie soll er aussehen?


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Die Welt erlebt eine Zeit multipler Krisen und Versuche, die internationalen Beziehungen neu zu strukturieren, insbesondere in Bezug auf internationale Finanzen, Welthandel, Nachhaltigkeit, aber auch globale Machtpolitik. Kaum ein Thema scheint in der heutigen Welt relevanter zu sein als die Diskussion um demokratische, soziale und ökologische Wege der Transformation, um eine gute, nachhaltige und gerechte Welt für alle Menschen auf diesem Planeten zu schaffen und die ökologischen Grundlagen unseres Lebens zu retten. Gründe genug, sich zu einer internationalen Konferenz zum Thema „International Finance & World Trade: On the Way to a Democratic and Social-Ecological Transformation?“ zu treffen. Die Konferenz hat als Online-Veranstaltung am 28. und 29. September 2021 stattgefunden, C3 Radio berichtet.

(C3 Radio vom 10.11.2021)

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14.10.21, 17:00:22

C3 Radio: Jenseits von Deglobalisierung und Globalisierung


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Ein Webinar zu Politikräumen für sozial-ökologische Transformation. Mit Miriam Lang, Colleen Schneider, Ian Gough, Andreas Novy und Ulrich Brand.
Die Frage nach den Grenzen des Wachstums steht erneut auf der Tagesordnung! Allerdings hat der Ansatz, von den planetarischen Grenzen auszugehen den Diskurs zu globalen Umweltfragen tiefgreifend verändert. In jüngster Zeit sind nun auch Überlegungen zu gesellschaftlichen Grenzen hinzugekommen, die kollektive Autonomie und die Politik der Selbstbeschränkung als Schlüsselelemente definieren. Dieses erweiterte Konzept erkennt vielfältige Erfahrungen an, die sowohl Wohlstand als auch die Grenzen desselben integrieren. Damit werden Alternativen eröffnet, die soziale Freiheit fördern, die als das Recht, nicht auf Kosten anderer leben zu müssen, definiert wird. Es entsteht ein utopischer Horizont, der die Suche nach sozial-ökologischen Alternativen zur neoliberalen Globalisierung strukturiert. In diesem utopischen Konzept fehlen jedoch oft konkrete Antworten auf die Herausforderungen, die sich aus gegenläufigen Dynamiken in der Gesellschaft ergeben: sei es das Mehrheitsdenken, das eine Einschränkung des eigenen Konsumverhaltens ablehnt, oder etwa Gegner*innen eines guten Lebens für alle, die die Zusammenarbeit und Solidarität zu dessen Erreichung verhindern – was heute zunehmend in verschiedenen Formen reaktionärer Politik präsent ist. C3-Radio war bei dieser spannenden Diskussion live dabei.

(C3 Radio vom 13.10.2021)

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09.09.21, 09:02:28

C3 Radio: C3-Award 2021 - Die Preisträger*innen im Porträt


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Der C3-Award wird jährlich für Vorwissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit Themen der Internationalen Entwicklung beschäftigen. Teilgenommen haben wieder Schüler*innen aus ganz Österreich, die heurige Preisverleihung fand am 1. Juni 2021 im C3 statt. Wer wohl gewonnen hat? C3 Radio war live dabei.

(C3 Radio vom 8.9.2021)

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12.08.21, 09:28:06

C3 Radio: Nachhaltiger Umgang mit globaler Wasserknappheit


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19. ÖFSE Development Lecture mit Steven Gorelick

Angetrieben durch die Klimakrise entwickelt sich Wasserknappheit zu einem globalen Problem. Besonders betroffen sind die Bevölkerungen in den Ländern des globalen Südens. Das Management der Wasserverfügbarkeit wird durch potenziell konkurrierende Nutzungen erschwert: z.B. Nahrungsmittelproduktion, Energieerzeugung und andere wirtschaftliche und soziale Aktivitäten. Wie lassen sich diese Herausforderungen nachhaltig bewältigen? Gemeinsam mit dem Stanford-Professor Steven Gorelick präsentierte die ÖFSE den innovativen FUSE-Ansatz zur Einbindung betroffener lokaler Stakeholder. C3-Radio berichtet von der jüngsten "development lecture" der ÖFSE.

(C3 Radio vom 11.08.2021)

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15.07.21, 11:09:55

C3 Radio: Österreichs großer Ressourcen-Fuß und sein globaler Abdruck


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In den letzten Jahrzehnten ist der inländische Rohstoffverbrauch in Österreich deutlich gestiegen. Mit 50 kg pro Kopf und Tag liegt dieser um 36% über dem EU-Durchschnitt.
Noch drastischer sind diese Zahlen, wenn man mitberechnet, dass die Rohstoffentnahme für die in Österreich konsumierten Waren sowie auch die Produktion selbst oft im Ausland stattfinden: Mit 71 kg pro Kopf und Tag liegt dieser Materialfußabdruck Österreichs um 40% über dem inländischen Ressourcenverbrauch. Österreich liegt damit EU-weit an 5. Stelle. Der Wasserverbrauch, der durch den österreichischen Konsum induziert wird, beträgt rund 4.400 l pro Tag und Kopf – sechsmal so viel wie das in Österreich verbrauchte Wasser.
Das österreichische Verbrauchsniveau geht somit weit über umweltverträgliche Grenzen hinaus und hat Auswirkungen auf den Ressourcenverbrauch in anderen Weltregionen, sowie auf die damit einhergehenden sozial-ökologischen Konflikte rund um den Rohstoffabbau. Aktuell werden auf unterschiedlichen Ebenen Strategien formuliert, die darauf abzielen, die Ressourceneffizienz zu erhöhen, Ressourcenkreisläufe zu schließen sowie menschenrechtliche und ökologische Verantwortung für Rohstofflieferketten zu regeln. Für eine Reduktion des gesamtgesellschaftlichen Ressourcenverbrauchs sind jedoch Maßnahmen gefordert, die über die bisherigen Bemühungen deutlich hinausgehen.
Die Veranstaltung gibt im ersten Teil einen Überblick über den Rohstoffverbrauch Österreichs, führt in verschiedene Berechnungskonzepte ein, und diskutiert Herausforderungen zu dessen Reduktion. Der zweite Teil diskutiert Folgen des Rohstoffverbrauchs Österreichs in anderen Weltregionen sowie aktuelle Strategien und weiterführende Möglichkeiten, um negative Auswirkungen von hohem Ressourcenkonsum zu reduzieren. C3 Radio berichtet über diese Online-Veranstaltung vom 8. Juni 2021.

(C3 Radio vom 14.07.2021)

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