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C3 Radio C3 Radio - das entwicklungspolitische Radio

C3 Radio - das entwicklungspolitische Radio

In der Sendereihe des C3 - Centrum für Internationale Entwicklung bringen wir Gespräche, Diskussionen und Berichte zu aktuellen wirtschafts-, gesellschafts- und außenpolitischen Themen. Das C3-Radio bietet Raum für Wissenschaft, Bildung und Dialog - Diskussion und Reflexion aus entwicklungspolitischer Perspektive kommen hier zur Sprache. Das C3-Radio ist eine Initiative der fünf Organisationen ÖFSE, BAOBAB, frauensolidarität, Paulo Freire Zentrum und Mattersburger Kreis im C3. (c) Alle Sendungen ausschließlich für private Zwecke. Unauthorisiertes Aufführen, Ausstrahlen, Präsentieren, Veröffentlichen etc. in jedweder Form ist verboten. www.centrum3.at

11.09.20, 11:27:55

C3 Radio: FUSE – Food-Water-Energy in Urban Sustainable Environments


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- eine nachhaltige Gestaltung von Wasser, Energie und Landwirtschaft in Pune und Amman.

Seit Mai 2018 arbeiten WissenschafterInnen der Stanford University in Kalifornien, des IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis) in Laxenburg, des UFZ (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) in Leipzig und der ÖFSE (Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung) in Wien am transdisziplinären Forschungsprojekt FUSE. Es setzt sich mit dem Zusammenspiel von Nahrung, Wasser, und Energie in der indischen Stadt Pune und der jordanischen Hauptstadt Amman auseinandersetzt. Die ÖFSE ist bei FUSE für die Stakeholderbeteiligung zuständig. Ines Omann, Hannes Grohs und Karin Küblböck arbeiten von Seiten der ÖFSE an diesem Projekt mit. C3 Radio hat mit Ines Omann darüber gesprochen, was sich seit Projektbeginn getan hat.

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13.08.20, 11:12:00

C3 Radio: Die Abhängigkeit von Rohstoffmärkten in der COVID-19-Krise


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Zum Briefing Paper von Bernhard Tröster.
Die Rohstoffmärkte haben auf die COVID-19-Krise mit drastischen Preisbewegungen und Veränderungen bei Produktion und Nachfrage reagiert. Da die überwiegende Mehrheit der Länder des globalen Südens nach wie vor von Rohstoffen abhängig ist, besteht für diese Länder die ernste Gefahr, dass sich die gleichzeitigen Krisen im Gesundheits-, Finanz- und Rohstoffsektor gegenseitig verstärken. Bernhard Tröster skizziert die aktuellen Rohstoffpreisentwicklungen und die zugrunde liegenden fundamentalen Triebkräfte für Angebot und Nachfrage, erörtert aber auch die Dynamik an den Rohstoff-Finanzmärkten. Die politischen Reaktionen müssen kurzfristige Risiken, einschließlich möglicher Nahrungsmittelkrisen, minimieren, aber auch die Diversifizierung der Wirtschaftsstrukturen in rohstoffabhängigen Ländern berücksichtigen. Dies erfordert jedoch auch eine Wiederaufnahme der Debatten über das Funktionieren der globalen Rohstoffmärkte und die Preisgestaltung, um die notwendigen stabilen Bedingungen für eine solche Transformation zu schaffen.

(C3 Radio vom 12.08.2020)

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09.07.20, 11:40:33

C3 Radio: Die gemeinsame EU-Entwicklungspolitik nach Covid-19 – Quo vadis?


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Die globale COVID-19 Krise hat für die Länder d Globalen Südens gravierende gesundheitliche, aber auch ökonomische Folgen, auf welche die internationale Staatengemeinschaft, aber vor allem auch die Europäische Union rasche und effektive Antworten finden muss. Dies betrifft eine ganze Reihe von Politikfeldern im Zusammenhang mit der europäischen Entwicklungspolitik. Der nationalstaatliche Fokus der politischen Reaktionen auf COVID-19 haben zu einer weiteren Schwächung internationaler Zusammenarbeit geführt. COVID-19 und seine Auswirkungen haben auch die Herausforderungen der Klimakrise auf der politischen Tagesordnung nach hinten gereiht. Des Weiteren droht angesichts von COVID-19 für die afrikanischen Länder neben den gesundheitspolitischen Herausforderungen vor allem eine massive Wirtschaftskrise und ein Anstieg von Armut. C3 Radio hat Michael Obrovsky von der ÖFSE gefragt, welche Änderungen es angesichts dieser Herausforderungen in der EU-Entwicklungspolitik braucht.

(C3 Radio vom 08.07.2020)

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11.06.20, 18:11:44

C3 Radio: Bildungspolitik und Gegenhegemonie. Das Beispiel Venezuela


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Venezuela erlebte seit 1999 einen Transformationsprozess, dessen Ziele soziale Gerechtigkeit und partizipative Demokratie waren. Bildung als transformative Kraft spielte darin eine Schlüsselrolle. Wie vielen historischen Versuchen gesellschaftlicher Transformation ist es auch dem „Bolivarianischen Prozess“ nicht gelungen, seine Ziel dauerhaft zu erreichen. Gegenwärtig befindet sich Venezuela in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise, deren Gründe sowohl in äußerem Druck als auch in innerer Erosion der Reformdynamik zu suchen sind. Dennoch sind die anfänglichen Errungenschaften des Bolivarianischen Prozesses bemerkenswert. Die Bolivarianische Bildungspolitik trug wesentlich zur politischen Handlungsermächtigung der venezolanischen Unterschichten und zum Entstehen einer „Bolivarianischen Gegenhegemonie“, basierend auf den Werten der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit, bei. Sie spielte auch eine wichtige Rolle für die Verbesserung der Sozialindikatoren. Warum es trotzdem nicht gelungen ist, Bildungs- und soziale Ungleichheit dauerhaft zu überwinden und warum dies letztendlich die gegenhegemonialen Ansätze untergraben hat, das untersucht Margarita Langthaler in ihrem Buch „Education Policies and Counter-Hegemony in Bolivarian Venezuela“. Die Lehren aus dem venezolanischen Beispiel sind über die Grenzen des Landes hinaus für Bildungsprozesse und -politiken im Globalen Süden von Interesse.

(C3 Radio vom 10.06.2020)

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09.04.20, 19:01:11

C3 Radio: Kultur, Bildung und koloniale Gegenwarten


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Ein Gespräch mit Elisa Frei und Vanessa Spanbauer

Die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik lud am 4.12.2019 Elisa Frei, Autorin des ÖFSE-Forums Nr. 68 und die Journalistin Vanessa Spanbauer ein, über die Verflechtung von ethnologischen Museen, Kolonialismus und der Konstruktion der „Anderen“ zu diskutieren. Im Rahmen einer Fallstudie verglich Elisa Frei den Umgang mit dem kolonialen Erbe in Österreich und Deutschland anhand der beiden Beispiele Ethnologisches Museum im Humboldt-Forum in Berlin und Weltmuseum Wien in der Neuen Burg. C3 Radio hat mit den beiden Expertinnen diskutiert, wie Kultur und Bildung im deutschsprachigen Raum in kolonialen Denkmustern verhangen sind und welche Strategien für öffentliche Einrichtungen möglich wären, damit umzugehen. C3 Radio war bei dieser Veranstaltung dabei und berichtet darüber in dieser Sendung.

(C3 Radio vom 08.04.2020)

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