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C3 Radio C3 Radio - das entwicklungspolitische Radio

C3 Radio - das entwicklungspolitische Radio

In der Sendereihe des C3 - Centrum für Internationale Entwicklung bringen wir Gespräche, Diskussionen und Berichte zu aktuellen wirtschafts-, gesellschafts- und außenpolitischen Themen. Das C3-Radio bietet Raum für Wissenschaft, Bildung und Dialog - Diskussion und Reflexion aus entwicklungspolitischer Perspektive kommen hier zur Sprache. Das C3-Radio ist eine Initiative der fünf Organisationen ÖFSE, BAOBAB, frauensolidarität, Paulo Freire Zentrum und Mattersburger Kreis im C3. (c) Alle Sendungen ausschließlich für private Zwecke. Unauthorisiertes Aufführen, Ausstrahlen, Präsentieren, Veröffentlichen etc. in jedweder Form ist verboten. www.centrum3.at

15.11.19, 09:37:00

C3 Radio: Globale Kooperation für nachhaltige Entwicklung - zur Relevanz des SDG 17


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Die ÖFSE Development Lecture Nr. 16 mit Dirk Messner ist dem Ziel 17 der Agenda 2030 gewidmet. Es geht um die Bedingungen für eine globale nachhaltige Partnerschaft zur Bewältigung globaler Krisen, die – allen voran die Klimakrise und damit eng verbunden die Reduktion der Treibhausgase – nur gemeinsam von allen Regierungen, der Wirtschaft und von allen Akteuren und Akteurinnen bewältigt werden können. Die Wissenschaft und die Universitäten haben hier eine Vorreiterrolle eingenommen und versuchen die Notwendigkeit einer globalen Transformation stärker im politischen Diskurs zu verankern. Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) und Präsident des Bundesumweltamtes der Bundesrepublik Deutschland ab 2020, kennt den Entstehungsprozess der 2030-Agenda und hat die Ausarbeitung der Instrumente für Global Governance mitverfolgt. In seiner Lecture gibt er von der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik aus eine Einschätzung der aktuellen Relevanz des Ziels 17 sowie der politischen Bedingungen für seine Umsetzung. C3-Radio war live dabei.

(C3 Radio vom 13.11.2019)

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10.10.19, 14:00:11

C3 Radio: Partizipative Entwicklungsforschung II - The Nexus Game


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Die Einbindung von Stakeholdern in den Forschungsprozesse hat in der Entwicklungsforschung an Bedeutung gewonnen. Einerseits bietet dieser Zugang die Möglichkeit, Einblicke in lokale Realitäten zu gewinnen, Hypothesen kritisch zu hinterfragen und alternative Lösungswege zu entwickeln. Andererseits können lokale AkteurInnen das Forschungsdesign so mitgestalten, dass auch Aspekte des Problems aufgegriffen werden, die für sie aufgrund ihres Wissens und ihrer Expertise als besonders relevant erscheinen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen methodische Ansätzen, wie Partizipation in Forschungsprozessen realisiert werden kann. In einer Veranstaltung Ende Juni im C3 wurden die Erfahrungen aus fünf partizipativen Forschungsprojekten ausgetauscht und Lessons Learned für Partizipative Prozesse in der Entwicklungsforschung formuliert. C3 Radio hat bei dieser Gelegenheit mit den ExpertInnen gesprochen.

(C3 Radio vom 09.10.2019)

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13.09.19, 10:24:00

C3 Radio: C3 Award 2019. Entwicklungspolitischer Preis für vorwissenschaftliche Arbeiten


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Im Jahr 2016 wurde erstmals ein jährlich zu vergebender entwicklungspolitischer Preis für vorwissenschaftliche Arbeiten (AHS) bzw. Diplomarbeiten (BHS) in Österreich ausgeschrieben. Auch heuer wird dieser Preis wieder vergeben. SchülerInnen, die ihre Arbeit zum Themenbereich internationale Entwicklung verfasst haben, waren auch heuer wieder zur Teilnahme eingeladen – Ende Mai 2019 wurden die diesjährigen PreisträgerInnen ausgezeichnet – C3 Radio hat mit den Prämierten über ihre Arbeiten gesprochen.

(C3 Radio vom 11.09.2019)

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15.08.19, 09:57:00

C3 Radio: Partizipative Entwicklungsforschung – Erfahrungen aus der Projektarbeit mit Stakeholdern


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Die Einbindung von Stakeholdern in den Forschungsprozesse hat in der Entwicklungsforschung an Bedeutung gewonnen. Einerseits bietet dieser Zugang die Möglichkeit, Einblicke in lokale Realitäten zu gewinnen, Hypothesen kritisch zu hinterfragen und alternative Lösungswege zu entwickeln. Andererseits können lokale AkteurInnen das Forschungsdesign so mitgestalten, dass auch Aspekte des Problems aufgegriffen werden, die für sie aufgrund ihres Wissens und ihrer Expertise als besonders relevant erscheinen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen methodische Ansätzen, wie Partizipation in Forschungsprozessen realisiert werden kann. In einer Veranstaltung Ende Juni im C3 wurden die Erfahrungen aus fünf partizipativen Forschungsprojekten ausgetauscht und Lessons Learned für Partizipative Prozesse in der Entwicklungsforschung formuliert. C3 Radio hat bei dieser Gelegenheit mit den ExpertInnen gesprochen.

(C3 Radio vom 14.08.2019)

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11.07.19, 10:19:55

C3 Radio: Die EU vor den Wahlen zum Europäischen Parlament


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Aussichten für eine politische Ökonomie für alle in Europa

Mehr als zehn Jahre nach dem Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise befindet sich die Europäische Union nach wie vor im Modus des „muddling-through“. Das Projekt der Europäischen Einigung scheint gefangen zwischen den Befürwortern/innen vertiefter Integration und EU-skeptischen Kräften, die für eine Stärkung nationaler Souveränität eintreten. Als Folge der Krise haben insbesondere rechtsnationalistische Kräfte an politischem Boden quer durch Europa gewonnen. Sie gelten als der wahrscheinliche Gewinner der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament Ende Mai dieses Jahres. Das drohende Ausscheiden des Vereinigten Königsreichs (UK) aus der EU war ein weiterer Wendepunkt in der jüngeren Geschichte der europäischen Integration. Während der Brexit demonstriert, dass ein Ausstieg aus der EU grundsätzlich möglich ist, führt er doch zugleich die gravierenden Probleme eines solchen Prozesses vor Augen.
Vor diesem Hintergrund ist die entscheidende Frage, ob die Vision eines progressiven europäischen Projekts noch aufrechterhalten werden kann. Das heißt eines Projektes, das eine politische Ökonomie für alle mit dem Schwerpunkt auf sozialer Inklusion, breiter politischer Beteiligung und ökologischer Nachhaltigkeit verfolgt. Das EuroMemo 2019 und Heft 1/2019 der Zeitschrift Kurswechsel analysieren die jüngsten Entwicklungen in Europa und unterstreichen die Notwendigkeit alternativer Politiken. Die im Gefolge der globalen Finanzkrise seit 2008 durchgesetzte Wirtschaftspolitik muss geändert werden. Der Fokus sollte auf sozial inklusiver wirtschaftlicher Entwicklung und entschlossener sozial-ökologischer Transformation liegen. Den Verlockungen des ökonomischen Nationalismus und des autoritären Populismus muss entgegengetreten werden. Die Zukunft der Europäischen Integration wird maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, die Demokratie zu vertiefen und eine Politik der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit für alle durchzusetzen. C3 Radio berichtet von der Präsentation, die am 8. Mai 2019 in Wien stattgefunden hat.

(C3 Radio vom 10.07.2019)

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